So viele Anmeldungen und so wenig Zeit – das Los entschied, dass Katrin ohne h sich aufs DJ-Pult, Die Bacher aufs Social-Media-Storys erstellen (und alle Fotos dieses Beitrags machen) und Li Aigner auf den Einlass konzentrieren konnten und wir auf ihre Texte verzichten musste. Im Juni haben sie dafür Auftrittsgarantie (ebenso wie Person, deren Namen wir nichtmal mitbekamen, (shame on us!) und die das hoffentlich liest)! MC Martin Fritz hielt sich für die eigenen Verhältnisse also verhältnismäßig knapp bei der Erklärung der Regeln für die rätselhafterweise nachwievor existierenden Leute, die zum ersten zum Poetry Slam hereinschneiten wie Schnee im April.
Sigrid Moser eröffnete daraufhin mit einer Warnung vor Suchtgefahr von Sex, Zucker, Fleisch (darauf ein Bier!) und einem Plädoyer (das ist Französisch und bedeutet: Schickt’s Eure Text hin!) für die Bogengazette. Leo mahnte das im Moment sein ein, denn Morgen ist das heute von gestern. Henning erinnerte an das Anno 1996, als Kommissar Rex noch jung und dumm war und Tiktok-Tänze wie vegane Leberkassemmeln völlig unbekannt.
Mit Rumo Wehrlis Text lernten wir seine Oma kennen, erfuhren von Emails mit dem Betreff „Exit“ und Solitär-Spielen und davon, wie es gut war. Maxime spannte den Bogen von den Solebecken im Wellnessurlaub zum Ende des Repaturbonus (und dem erhofften ebensolchen des Kapitalismus). Kunstlichte Intellessenz, Kurz KI machte sich einen Reim auf alten Wein als Schlüsselkind des Universums, dem das Sluzzellîn verloren ist.
Lenny sucht Auswege aus der Sinnsackgasse die von Kinder Kriegen über Nazis Besiegen zum Reisen und sich Beweisen geführt hat. Alpha Granny sprach als die Prinzessin auf der TK-Erbse über Schichten und Klassen sowie von der Einsicht: Als Produkt muss ich nicht arbeiten. Alex Maier schmähte mit einem Weihnachttext im April die 175%-ige jährliche Preissteigerung sowie George Michael und wen freute das nicht? Nur die anwesenden Wham!-Fans!
Berit blickte auf die vorbeigehenden Minuten und Personen, die eben das nicht wollen: Hinsehen. Härry lud uns in seinen Kopf, wo der Teufel Handschellen trägt und kindliche Intelligenz mahlt. Anna Schober sprach zuletzt den Elefanten im Raum an, der sich im Medizin-Studium und -Beruf in jeden Raum mit Gepäck begibt und gab Tipps, wie wir ihn möglichst klein machen können – gut so!
Die Jury entschied mittels Punkten, dass wir nach dieser hochkarätigen ersten Runde ein klassisches Viererfinale erleben durften, in dem Kunstlichte Intellessenz, Kurz KI das Ausbüxen aus der Konservenbüchse, Maxime das Kind, das Katze sein wollte, Rumo Wehrli vom Hassig-sein darüber, sich keine Jacke ausziehen zu können und Anna Schober vom Start from the Top bis zum 10-Jahres-Jubiläum erzählten. Das resolute Auserkiesen mittels Klatschapplaus-Abstimmung ergab beim Bäckerei-Slam im April 2026 drei Zweit-Platzierte sowie, dass Rumo das größte Gurkerlglas aller Zeiten sowie den prallgefüllten Slambeutel als Sieger des Abend von MC Martin Fritz überreicht bekommen sollte – allerherzlichste, wertvolle und spezielle Gratulation5000!
Der nächste Bäckerei-Poetry-Slam 29. Mai wird zum Tirol-Slam, den Tiroler Meister*innenschaften im Poetry Slam und der nächste Bäckerei-Poetry-Slam mit offener Liste findet am 26. Juni statt. Shine on you liebmausige Diamonds!
Alle Fotos: Die Bacher




