Seit 2020 werden von der Stadt Innsbruck und dem Land Tirol gemeinsam zwei Poetry-Slam-Preise vergeben. Heuer geht der Förderpreis an Adrian Mayr, alias „Geist des Frühlings“, und der Würdigungspreis an Anna Maria Mühlbacher, alias „Die Bacher“. Wir könnten stolzer nicht sein und freuen uns irre mit den Preisträger*innen.
Wir freuen uns mit Anna Maria, also „Die Bacher“, die laut der Jury „Absurditäten, Frechheiten und Ungerechtigkeiten selbst banal erscheinender Alltagsbeobachtungen“ aufdeckt und „mit Standfestigkeit und Haltung unverhandelbare Positionen in kluge, zeitgemäße Pointen und unverwechselbaren Witz“ verpackt. Sie macht damit „eine wertvolle Schnittstelle zwischen Slam Poetry, Literatur und Kabarett“ auf.
Wer uns kennt weiß, wer regelmäßig beim Poetry Slam dabei ist, kann es selten lassen, auch zu unserer Community beizutragen. Anna Maria hat dieses Game perfektioniert und räumt nicht nur auf der Bühne alles ab, sondern auch hinter den Kulissen. Das weiß auch die Jury: „Sie ist seit Anbeginn ihrer Poetry-Slam-Karriere unverzichtbarer Bestandteil der Tiroler Szene sowie der Organisationsarbeit diverser Veranstaltungen in ganz Tirol. Ihr unerlässliches Engagement in der regionalen wie auch überregionalen Nachwuchsarbeit sowie für die letztjährigen österreichischen Poetry-Slam-Meister*innenschaften in Innsbruck (Ö-Slam 2025) trug und trägt fortwährend wesentlich zum aktuellen Standing des Formats in Österreich bei.“
Ebenso freuen wir uns für und feiern mit Adrian, ihr kennt ihn wahrscheinlich als „Geist des Frühlings“. „Er ist ein guter Geist, der auf der richtigen Seite steht, und den Stimmen, die leicht überhört werden, Ausdruck verleiht. Seine Performance-Palette ist reich: vom Battle-Rapper über den selbstverliebten Theatermimen bis zum einfühlsamen Liedermacher – der „Geist des Frühlings“ verkörpert sie alle und verleiht ihnen eine unverwechselbare Sprache, gewürzt mit Witz, Kritik und Ironie. Der „Geist des Frühlings“ kann ganz leise sein aber auch laut werden. Er probiert sich aus und probiert auch aus, wie weit sich das Format Slam Poetry in alle Richtungen ausdehnen lässt. Somit ist er eine wertvolle, innovative Slam-Kraft, die gefördert gehört.“ weiß die Jury.
Wie es der Zufall so will, hat die Jury damit ein frisch gebackenes Slam-Team als Preistragende erwischt. Gemeinsam treten sie seit kurzem als „Verwandt oder verschwägert“ auf und sind also solche für den Teambewerb der heurigen österreichischen Poetry-Slam-Meister*innenschaften in Klagenfurt nominiert.

Noch einmal herzliche Gratulation an die beiden!
& auch herzlichen Dank an die Stadt Innsbruck und das Land Tirol, dass unsere Kunstform in dieser Art und Weise gewürdigt wird. Das ist österreichweit einmalig!




